Digital Transformation

Kennen Sie das: Alle benutzen ein Schlagwort – jeder versteht etwas Anderes darunter…?

„Digitale Transformation“ ist für uns so ein Schlagwort. Leicht missversteht man dies als die Aufgabe, die eigene IT Organisationen neu aufzustellen. Tatsächlich beschreibt Digital Transformation den kompletten Umbau unserer Firmen auf Basis von Leistungsprinzipien der „Digital Platform- & Ecosystem Driven Economy“. Digital Transformation ist die Suche nach einer neuen Effektivität, welche anderer Methoden bedarf, als die kontinuierliche Verbesserung der Effizienz von bekannten Produkten oder Leistungen.
Für uns bezeichnet „Transformation“ somit die Summe aller übergreifenden Veränderungen, welche den unternehmensweiten Veränderungsplan zum Erfolg in der Praxis führen. Sie betrifft und verändert querschnittlich alle Teilorganisationen („Silos“) heutiger Unternehmen: Entwicklung, Beschaffung, Vertrieb, Produktion, Finanzen, Human Resources. Und insbesondere auch die Zusammenarbeit über die Unternehmensgrenze hinweg – „open collaboration“ und „co-opetition“.
Sie hat Auswirkungen auf unser Führungsverständnis, auf die Prozesse in der Zusammenarbeit, unsere Kriterien zur Messung des Erfolgs, die hierfür benötigten Kompetenzen und vor allem auf unser Grundverständnis, was Kunden künftig zufrieden macht und loyal hält.
Treiber dieser umfassenden Veränderung sind die Erfolgshebel der Digitalen Plattformökonomie mit ihrem Kernmechanismus „Internet der Dinge“.
Als Automobilwirtschaft können wir uns dieser Veränderung nicht entziehen. Aber wir können uns der Aufgabe stellen und – jeder aus seiner Rolle heraus – einen Beitrag zur erfolgreichen Lösung leisten.
Weil die Aufgabe so groß ist, bedarf sie einer gut durchdachten Umsetzungsstrategie. Hierbei fokussieren wir auf die drei großen Transformationsperspektiven:

Kundenperspektive:
Paradigmenwechsel „Besitz“ hin zu „Nutzung“ -> MOBILITÄT

Einkommensperspektive:
Paradigmenwechsel „# Autos“ hin zu „Customer Lifetime Value“ -> GESCHÄFTSMODELL

Interne Steuerungsperspektive:
Paradigmenwechsel „Einzelprojekt“ hin zu „Continuous Integration“ -> PROGRAMMSTEUERUNG

Digital Transformation ist ein großes Vorhaben – wir sind bereit und vorbereitet, Sie auf diesem Weg zu unterstützen und auf diese Weise einen wesentlichen Beitrag zu Ihrem Erfolg zu leisten.
Nutzen auch Sie die Kraft der Veränderung und arbeiten mit uns an einer neuen Qualität von Kundenorientierung und einer neuen Aufstellung unserer Aufbau- und Ablauforganisationen – wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

 

Wie lösen wir Mobilität in urbanen Ballungsräumen ökologisch UND Menschgerecht?


Die Individualmobilität zugunsten ÖPNV aus unseren Innenstädten zu verdrängen mag manchem Umweltpolitiker als einfache Lösung der Verkehrs- und Emissionsprobleme unserer Zeit erscheinen.
Städte und gerade Großstädte werden jedoch nur dann lebenswert empfunden, wenn sie auch Platz für individuelle Bedürfnisse nach Bequemlichkeit, situativer Flexibilität und Einzelfall bezogener Preisbereitschaft ermöglichen, statt alle(s) über einen Kamm zu scheren. Dieses Paradigma eint uns von Hamburg über London, Moskau, Los Angeles, Delhi, Peking bis nach Tokio.
Mobilität bezeichnet nach unserem Verständnis ein integriertes Konzept, in dem die einzelnen Logistikbausteine von öffentlichen und privatwirtschaftlichen Anbietern so nahtlos ineinandergreifen, dass jeder Mensch sein Transportbedürfnis situativ nach individuellen Präferenzen von Bequemlichkeit, Zeitbedarf, Nahtlosigkeit und Wirtschaftlichkeit optimieren kann.
Hierzu müssen eine Vielzahl von Partnern zusammenkommen: Vertreter von Kommunen, Städten Planern, Infrastrukturträgern, globalen Infrastruktur Lieferanten, Automobilherstellern, Logistikunternehmen und vielen Dienstleistern mit Spezialexpertise.
Um diese komplexe Gemengelage und unternehmerische Energie in sinnvoll bearbeitbare Konzepte und in umsetzbare Projekte zu strukturieren, kombinieren Consulting4Drive und IAV Mobilitäts- und Technologieexperten in interdisziplinären Teams. Aktuell sind wir auf diese Weise in mehrere große Förder- und Umsetzungsprojekte eingebunden. Auf der Suche nach einer neuen Effektivität für innerstädtischen Individualverkehr ist jedoch nicht jedem Lösungsversuch Erfolg beschert – daher haben wir Lerngeschwindigkeit für uns als einen der wichtigsten Erfolgsfaktoren erkennt.
Gerne bringen wir unsere Erfahrung und Einsichten aus diesen Lernkurven auch in Ihre Mobilitätsprojekte ein und verhelfen ihnen so zum Erfolg – sprechen Sie uns an!
 

Digital Business Transformation

Wie entwickele ich neue Geschäftsfelder, deren Geschäftsmodelle die Hebel der digitalen Revolution und des IoT umfänglich nutzten?
Die digitale Revolution verändert die Gesellschaft in zunehmender Geschwindigkeit und damit die Erwartungshaltung der privaten Konsumenten und gewerblichen Kunden gleichermaßen.
Bisherige Lösungsansätze fokussieren häufig auf Einzelprobleme (Einzelfunktionen) oder Schlüsselanwendungen (z.B. Apps), um die Veränderungskomplexität überschaubar zu halten.
Die häufig noch ungelöste Herausforderung liegt jedoch in der übergreifenden Erschaffung von Lösungssystemen („Digital Solution Eco Systems“) welche nach dem Verständnis des Internets der Dinge (IoT) funktionieren.
Neue, integrierte Geschäftsmodelle entstehen auf Basis dieses Eco System Verständnisses und lösen das Modell von Einzelfunktions-Business-Cases ab. Zugang bzw. Kontrolle dieser Ökosysteme sowie die Frequenz von Interaktionen je Kunde sind hier erfolgskritisch.
Wie erhalte ich als Hersteller die Einwilligung meiner Fahrer und Kunden, deren Personenbezogene Daten für die Sicherheit des Fahrzeuges und die Weiterentwicklung der Funktionen einsetzen zu dürfen?
Bin ich als Hersteller groß genug / attraktiv genug, um eine eigene Plattform oder gar ein eigenes Ökosystem für Kunden zu gründen?
Wie muss ich meine Organisation reformieren, um in einem integrierten Geschäftsmodell zu arbeiten, in dem nicht jede Funktion einen eigenständigen Business Case hat?
Wie Kooperiere ich über die Unternehmensgrenze hinweg, ohne meine Kernwertschöpfung zu gefährden oder in den Verdacht von Kartellverstößen zu geraten?
Wie baue ich eine Operations Factory auf, die alle im Feld befindlichen Produkte und Services kontinuierlich weiterentwickelt und pflegt?
Gerne diskutieren wir mit Ihnen unser Erfahrung zu diesen und anderen Fragestellungen der Digital Business Transformation – rufen Sie uns an.

 

Hybride Projektsteuerung mit PMO Plus

Entwicklungsprojektsteuerung? Können Sie und auch wir. Oder?
Große und größte Entwicklungsprojekte werden seit vielen Jahren in der Automobilindustrie „in Time“, „in Quality“ und „in Budget“ bearbeitet. Unsere bisherigen Steuerungsmethoden haben einige wenige Eingangsvoraussetzungen mit großem Erfolgshebel:

  1. Durch eine Effektive und Effiziente Initialphase sind mindestens 80% der Anforderungen zu Projektbeginn bekannt und dokumentiert.
  2. Systeme, Komponenten und Bauteile können auf Basis des PEP (Produktentstehungsprozesses) und seiner Meilensteinlogik sequenziell entwickelt und abgesichert werden. Für Vorentwicklungs-/ Strategie Projekte stehen Ihnen unsere Business Consultants zu Seite um eine nahtlose Einbindung in den Entstehungsprozess zu gewährleisten
  3. Es gibt nur wenige Change Requests (Spezifikationsänderungen) spät im Prozess.
  4. Der Entwicklungsprozess und die grundsätzliche Architektur bzw. der Schnittstellen sind allen bekannt, inkl. der typischen Rollen und Verantwortlichkeiten in der Zusammenarbeit zwischen internen Organisation, Zulieferern und Dienstleistern.

Hardware wird in der Mehrzahl der Fälle mit Hilfe dieser Systematik entwickelt. Bei Software sieht dieses Bild schon differenzierter aus. Automotive Software und Weiterentwicklungen von Betriebssystemen folgt einer ähnlich sequenziellen Denkweise, wenngleich auf Arbeitseben häufig bereits agil-iterative Steuerungsmethoden eingesetzt werden. Klassische Softwareneuentwicklung außerhalb von Automotive folgt ebenso agil-iterativen Grundsätzen, differenziert sich jedoch durch einen ausgeprägten MVP Ansatz (Minimum Viable Product). Als dritte Kategorie von Vorgehensmodellen für die Software Entwicklung sehen wir App- und Analytik-Entwicklung auf Basis von IoT Frameworks. Das Erreichen von Durchlaufzeiten zwischen 10 und 14 Wochen wird auf Basis der hohen Plattform Modularisierung erreicht. Maximale Disziplin in der agilen Zusammenarbeit, kombiniert mit Pair-Programming Ansatz erinnert uns stärker an eine Fabrik, als an einen automobilen Entwicklungsprozess.
Solange diesen Welten getrennt voneinander existieren konnten, haben Organisationen mit unterschiedlichen Menschen und Kulturen ihre Projekte erfolgreich und relativ autark bearbeiten können.

Was passiert, wenn diese gegensätzlichen Vorgehensweisen in einem gemeinsamen Projekt aufeinanderprallen?

Bei der Entwicklung von Fahrassistenzsystemen des Level 3 oder höher passiert dies in zunehmendem Maße.

Die Probleme in diesen Situationen sind vielfältig und häufig ist es schwer, von den Problemsymptomen an der Oberfläche auf die tatsächlichen Ursachen darunter zu schließen.

Als Consulting4Drive und IAV arbeiten wir an einer Vielzahl solcher ADAS / AD Entwicklungsprojekte mit und haben bereits eine intensive Lernkurve durchlaufen, wie man diese Multi-Projekte (wir nennen sie „Programme“) nicht agil oder klassisch steuert, sondern „hybrid“ und damit bedarfsgerecht. Dieses Wertversprechen nennen wir PMO Plus – und meinen damit den Aufbau und Support einen Projektmanagement Offices (PMO), welches nicht nur steuert, sondern mit inhaltlicher Kompetenz auch die fachlichen Entscheidungen im Projekt und am Produkt vorantreibt.

Stecken sie in genau solchen Herausforderungen?

Dann teilen wir gerne mit Ihnen, was wir gelernt haben und welche Vorgehensweisen in der jeweiligen Situation die besten Ergebnisse versprechen – sprechen Sie uns an!